Lerne Nelson Imasuen kennen: Personal Trainer, Gesundheitsmanager und HYROX Performance Coach, Gründer von The Art of Training in Hamburg-Rotherbaum.
Ich bin Nelson Imasuen, geboren in Berlin und heute in Hamburg zu Hause. Sport begleitet mich, seit ich denken kann. Schon früh wurde Bewegung für mich mehr als nur ein Hobby. Sport gab mir Struktur, Richtung und irgendwann auch eine Identität.
American Football war über viele Jahre ein großer Teil meines Lebens. Ich habe in Berlin gespielt, später internationale Erfahrungen gesammelt (unter anderem in Kanada) und durfte für große Teams wie die Berlin Adler, Berlin Rebels und Hamburg Sea Devils auf dem Feld stehen. Ich war Teil eines leistungsorientierten Umfelds, wurde zum NFL International Combine eingeladen und bewegte mich im erweiterten Umfeld der deutschen Nationalmannschaft.
Das sind Stationen, auf die ich stolz bin. Aber sie erzählen nicht die ganze Geschichte.
Denn mein Weg war nie nur geradeaus. Leistungssport bedeutet nicht nur Highlights, Siege und große Teams. Er bedeutet auch Druck, Konkurrenz, Verletzungen, Zweifel und Momente, in denen man sich ehrlich fragen muss, ob der eingeschlagene Weg noch der richtige ist.
Mit der Zeit hat sich mein Fokus verändert. Aus dem Athleten wurde immer mehr der Coach. Nicht, weil Sport für mich unwichtiger wurde, sondern weil ich gemerkt habe, dass mich die Entwicklung anderer Menschen noch tiefer erfüllt als das eigene Ergebnis. Seit inzwischen rund 17 Jahren coache ich Menschen, und das Interesse daran ist bis heute nicht kleiner geworden.
Ich war nie jemand, der Sport nur halb gemacht hat. Wenn ich mich auf etwas vorbereite, dann richtig. Ich liebe es, mich selbst herauszufordern, auf ein Ziel hinzuarbeiten und zu spüren, wie Training, Disziplin und Geduld langsam Wirkung zeigen.
American Football hat mich geprägt. Dort habe ich gelernt, was es bedeutet, Teil eines Teams zu sein, Verantwortung zu übernehmen und unter Druck Leistung abzurufen. Ich habe aber auch gelernt, dass körperliche Voraussetzungen und Talent allein nicht reichen. Ohne Struktur, Regeneration, Anpassungsfähigkeit und mentale Klarheit kommt man irgendwann an Grenzen.
Heute ist dieser sportliche Antrieb immer noch da. Ich bereite mich gerne selbst auf Wettkämpfe vor, teste Dinge aus, lerne weiter und bleibe in Bewegung. Ich glaube, dass ein Coach nie aufhören sollte, selbst Schüler zu sein.
Genau deshalb fasziniert mich HYROX. Es ist ehrlich. Acht Läufe, acht Stationen, eine klare Zeit. Man sieht sofort, ob Training, Strategie, Pacing und Technik zusammenpassen. Für mich ist HYROX eine Plattform, auf der Coaching sichtbar wird.
Meine Philosophie ist einfach, aber anspruchsvoll: Jeder Mensch ist individuell.
Jeder Körper bringt eine eigene Geschichte mit. Jeder Alltag ist anders. Jeder Mensch hat andere Stärken, Schwächen, Ängste, Ziele und Belastungen. Deshalb glaube ich nicht an Standardpläne, die für alle gleich aussehen.
Für mich beginnt gutes Coaching nicht mit einem Trainingsplan, sondern mit Zuhören. Ich muss verstehen, wer vor mir steht. Wie lebt diese Person? Wie viel Zeit hat sie wirklich? Was bringt sie körperlich mit? Was belastet sie? Was motiviert sie? Und was braucht sie, um langfristig besser zu werden?
Training muss fordern. Aber es darf nicht planlos zerstören. Härte allein ist für mich kein Qualitätsmerkmal. Ein gutes Training hat eine klare Aufgabe. Es soll Menschen besser machen, nicht nur müde.
Ich möchte Menschen nicht in ein System pressen. Ich möchte ein System bauen, das zu ihnen passt.
Personal Training ist für mich mehr als eine Stunde Training. Es ist ein Prozess.
Manche Menschen kommen zu mir, weil sie stärker werden wollen. Andere möchten Schmerzen reduzieren, abnehmen, wieder Vertrauen in ihren Körper finden oder nach langer Pause neu anfangen. Manche brauchen klare Führung. Andere brauchen Sicherheit. Manche müssen motiviert werden. Andere müssen eher gebremst werden.
Genau das macht Personal Training für mich spannend. Es geht nicht darum, jedem Menschen dasselbe Training zu geben. Es geht darum, herauszufinden, was dieser Mensch gerade wirklich braucht.
Bevor ich mein eigenes Studio aufgebaut habe, habe ich als Football Coach, Group Instructor, Boxing Coach, Bootcamp Coach und Cycling Coach gearbeitet: eine Vielfalt, die mir bis heute hilft, für ganz unterschiedliche Menschen den passenden Zugang zu finden.
Mit The Art of Training habe ich in Hamburg einen Ort geschaffen, an dem Menschen individuell betreut werden können. Nicht laut, nicht beliebig, nicht von der Stange. Sondern persönlich, strukturiert und mit echtem Interesse am Menschen.
Meine Ausbildung an der IST-Hochschule für Management im Bereich Sport und Management hat dabei eine wichtige Rolle gespielt. Dort habe ich mir das fachliche Fundament aufgebaut, das meine Arbeit bis heute prägt. Ich bin dem Team der IST-Hochschule sehr dankbar, weil mich diese Zeit weiterentwickelt und mein Coaching professioneller gemacht hat.
Heute verbinde ich meine Ausbildung mit meiner Erfahrung aus Leistungssport, Personal Training, Group Training, Firmenfitness und HYROX Coaching.
HYROX passt sehr gut zu meiner Art zu coachen, weil es ehrlich ist. Jede Station, jede Laufpace und jede Entscheidung im Wettkampf zeigt, wie gut Training, Strategie und Betreuung zusammenpassen.
Für Anfänger kann HYROX aber auch einschüchternd wirken. Viele denken, sie müssten schon extrem fit sein, bevor sie überhaupt starten dürfen. Das sehe ich anders.
Du musst nicht perfekt vorbereitet sein, um mit HYROX anzufangen. Du brauchst einen guten Einstieg.
HYROX ist anstrengend. Natürlich. Es wird mit der Zeit auch intensiver. Aber es darf trotzdem Spaß machen. Es darf sich machbar anfühlen. Es darf Leichtigkeit haben. Nicht, weil es leicht ist, sondern weil du verstehst, was du tust, warum du es tust und wie du Schritt für Schritt besser wirst.
Für Fortgeschrittene geht es dann um Präzision: Pacing verbessern, Stationen effizienter lösen, Schwächen erkennen, Übergänge trainieren und den Wettkampf nicht nur überstehen, sondern bewusster gestalten.
Für Doubles-Teams geht es zusätzlich darum, zwei individuelle Athleten zu einem funktionierenden Team zu machen. Zwei Körper, zwei Trainingspläne, eine gemeinsame Race-Strategie.
Genau hier kann ich mein Wissen aus Leistungssport, Personal Training und Coaching einsetzen.
Ich bin nicht nur Coach und Sportler. Ich bin auch Familienvater.
Meine Familie ist ein großer Teil meines Lebens und erdet mich. Sport gehört bei uns nicht nur zu meinem Beruf, sondern auch zu unserem Alltag. Wir bewegen uns gerne, probieren Dinge aus und planen sogar Urlaube oft danach, wo wir gemeinsam aktiv sein können. Wo können wir Sport machen? Wo können wir draußen sein? Wo können Kind, Partnerin und ich gemeinsam etwas erleben?
Das bedeutet nicht, dass bei uns alles perfekt oder immer durchgeplant ist. Im Gegenteil. Familie zeigt einem sehr ehrlich, dass das echte Leben nicht immer in perfekte Trainingspläne passt. Genau das hilft mir auch als Coach. Ich weiß, dass Menschen nicht in einem Labor leben. Sie haben Termine, Arbeit, Familie, Stress, Müdigkeit und manchmal einfach schlechte Tage.
Mein eigener Hintergrund hat mich ebenfalls geprägt. Ich bin mit verschiedenen kulturellen Einflüssen aufgewachsen, habe früh gelernt, mich in unterschiedlichen Umfeldern zurechtzufinden, und weiß, wie wichtig Zugehörigkeit, Respekt und echte Verbindung sind.
Vielleicht ist genau das der Grund, warum mir individuelles Coaching so wichtig ist. Menschen sind nie nur ihr Trainingsziel. Sie bringen immer ihr ganzes Leben mit.
Neben Coaching, Training und HYROX gibt es noch eine andere große Leidenschaft in meinem Leben: Skifahren.
Ich liebe es, in den Bergen unterwegs zu sein. Die Berge geben mir ein Gefühl von Freiheit, Ruhe und Herausforderung zugleich. Skifahren ist für mich nicht nur Sport, sondern auch ein Weg, präsent zu sein. Man muss aufmerksam sein, den eigenen Körper spüren, Entscheidungen treffen und trotzdem loslassen können.
Ich habe meine Skilehrer-Ausbildung Level 1 abgeschlossen und möchte mich auch dort weiterentwickeln. Das passt sehr gut zu mir: lernen, üben, besser werden, Neues verstehen und dieses Wissen irgendwann wieder an andere weitergeben.
Ich liebe es grundsätzlich, mich selbst herauszufordern. Ob im Training, bei Wettkämpfen, auf der Piste oder im Alltag: Ich möchte nicht stehen bleiben. Nicht, weil ich immer höher, schneller oder weiter muss, sondern weil Entwicklung für mich ein Teil des Lebens ist.
Ich möchte nicht so tun, als wäre mein Weg immer einfach gewesen.
Leistungssport bringt viele schöne Momente mit sich, aber auch Phasen, die man von außen nicht sieht. Verletzungen, Leistungsdruck, Konkurrenz, Unsicherheit und irgendwann auch die Frage, ob man noch aus den richtigen Gründen weitermacht.
Ich kenne das Gefühl, viel zu wollen und trotzdem zu merken, dass etwas nicht mehr stimmt. Ich kenne den Unterschied zwischen körperlich weitermachen können und innerlich noch wirklich dafür brennen.
Diese Erfahrungen waren nicht immer angenehm. Aber sie haben mich als Coach besser gemacht.
Heute weiß ich: Entwicklung ist nicht immer linear. Menschen brauchen nicht nur Druck, sondern auch Verständnis. Nicht nur Motivation, sondern auch Orientierung. Nicht nur Ziele, sondern auch einen Weg, der zu ihnen passt.
Vielleicht macht mich genau das menschlicher in meiner Arbeit. Ich erwarte nicht, dass Menschen perfekt sind. Ich erwarte Ehrlichkeit, Bereitschaft und den Wunsch, sich zu entwickeln. Den Rest bauen wir gemeinsam auf.
Was mich wirklich erfüllt, ist nicht mein eigener sportlicher Hintergrund. Es ist der Moment, in dem andere Menschen merken, dass sie mehr können, als sie selbst geglaubt haben.
Wenn jemand wieder Vertrauen in seinen Körper gewinnt. Wenn aus Unsicherheit Struktur wird. Wenn aus Frust Fortschritt wird. Wenn ein Anfänger an der Startlinie steht und nicht nur nervös ist, sondern vorbereitet. Wenn jemand nach Wochen oder Monaten merkt: Ich bin nicht nur fitter geworden, ich verstehe meinen Körper besser.
Das sind die Momente, für die ich coache.
Ich sehe Coaching nicht als Trainingsplan auf Papier. Für mich ist Coaching Beziehung, Verantwortung und Entwicklung.
Wenn du mit mir arbeitest, bekommst du keinen perfekten Motivationsspruch und keinen Plan von der Stange. Du bekommst einen Coach, der Leistung versteht, aber Menschlichkeit nicht ausblendet. Einen Coach, der dich fordert, aber nicht blind überfordert. Einen Coach, der ehrlich mit dir arbeitet und deinen Weg ernst nimmt.
Ich glaube daran, dass gutes Coaching nicht nur verändert, wie Menschen trainieren.
Es verändert, wie sie sich selbst sehen.